Um was geht’s hier eigentlich?

Komm und Guck_Seite_1

Der Kunstverein Singen wagt ein Experiment: Seit dem 12. Juni sind sieben Studierende der Professorin Andrea Zaumseil an der Kunsthochschule Halle dazu eingeladen, durch
künstlerische Impulse in unsere Stadt zu intervenieren.
Durch das zweiwöchige Projekt erhoffen sich die Kunstschaffenden einen Austausch mit der ihnen noch unbekannten Stadt Singen. Im Gegensatz zu traditionellen Konzepten der Kunst lebt das Vorhaben von Begegnungen der Kunststudenten mit den Bürgern Singens sowie allen anderen Neugierigen. Dementsprechend sind SIE gefordert: „Komm und Guck“ lädt dazu ein, zum Projektraum Sennhof zu kommen, um Kunst auf eine etwas andere Art und Weise kennenzulernen. So schildert einer der Studenten Folgendes:

„Wir wurden eingeladen, dürfen vor Ort arbeiten, kommen und erleben dort die Menschen, die Umgebung und auch uns und unsere Arbeit neu. Im Gegenzug laden wir ein, uns – den Besuch – zu besuchen, und ermöglichen so auch den Blick der anderen auf etwas wiederum ihnen Unbekanntes zu richten.“

Doch was darf man sich unter dem angekündigten Konzept vorstellen?

„(…) jede und jeder von uns wird ein eigenes Konzept verfolgen. Vielleicht sitzt jemand in der Landschaft und malt, vielleicht geht eine von Haus zu Haus, um im Keller stöbern zu dürfen, vielleicht macht jemand eine Stadtführung der anderen Art, eine Performance, eine Intervention, vielleicht stellt jemand von uns eine große Aufgabe in den Raum, die nur gemeinschaftlich gemeistert werden kann. Genaueres aber werden wir jetzt hier noch nicht verraten (…).“

Ausgehend von diesem Pilotprojekt möchte der Kunstverein Singen zukünftig Professoren
mit ihren Studenten dazu einladen, auf unsere gelebte Kultur in Singen zu reagieren sowie durch das Mittel der Kunst mit der Stadtbevölkerung in Interaktion zu treten.
Dementsprechend freut sich der Kunstverein, unterstützt durch Oberbürgermeister Bernd
Häusler, Kulturamtsleiterin Catharina Scheufele, Museumsleiter Christoph Bauer sowie Projektleiterin Helena Vayhinger zu einer neuen Form der Kunstvermittlung einladen zu dürfen.

Fragen und Informationen zu „Komm und Guck“ über Luisa Banhardt (Projektbetreuung):
l.banhardt@gmx.de

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